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Wie schütze ich meine Daten! Erpressungstrojaner WannaCry & Co.


Wie Sie in den verschiedenen Medien bereits lesen konnten, begann es am Freitagabend (12.05.2017) mit Schreckensmeldungen aus Großbritannien: Computer des nationalen Gesundheitssystem waren von einer Ransomware infiziert. Danach verbreitete sich der Krypto-Trojaner WannaCry weltweit, legte hunderttausende Rechner von Unternehmen, Behörden und Verbrauchern lahm und richtete immensen Schaden an.

Die Sicherheits-Grundlagen – so schütze ich meine Daten
Mit unserem Artikel aus Februar 2016 (siehe Ransomware|Trojaner-Angriff) haben wir Sie bereits ausführlich informiert, dass der beste Schutz ein aktuelles Betriebssystem, aktuelle Schutzsoftware, regelmäßige Datensicherung (BackUp) und gesunder Menschenverstand zum Erkennen infizierter Mails ist.

 

 

Halten Sie Ihr System auf dem aktuellen Stand, indem Sie stets alle Sicherheits-Updates umgehend einspielen. Im Zweifelsfall sollten Sie in den Windows-Update-Einstellungen nachsehen, ob ggf. ein Neustart für die Update-Installation ansteht.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Virenschutz auf dem aktuellen Stand ist. Zwar fallen auch Virenscanner gelegentlich durch Sicherheitslücken auf, aber ein Verzicht auf Virenschutz ist auch keine Lösung. Der von Microsoft bereitgestellte Windows Defender ist hier das Minimum.

Wir empfehlen Ihnen für eine höhere Sicherheit Lösungen von Sophos oder ESET einzusetzen. Sprechen Sie uns gerne an, um für Ihre individuellen Anforderungen den perfekten Schutz zu finden. 

Backups bleiben weiterhin alternativlos. Dabei sollten Sie darauf achten, diese Daten auf einem externen Speichermedium zu sichern. Hängt das Medium zum Zeitpunkt des Trojanerbefalls am Rechner, verschlüsselt die Malware es gleich mit. Deshalb muss es nach der Sicherung umgehend abgemeldet und ausgeschaltet werden.

 

Die Vorsichtsmaßnahmen – so schütze ich meine Daten
Öffnen Sie keine verdächtigen Dateianhänge. Selbst wenn die Mails von Ihnen bekannten Adressen stammen, bietet das keine Sicherheitsgarantie – eventuell ist der Absender gefälscht oder dessen Rechner wurde kompromittiert. Oft stecken Trojaner in angeblichen Rechnungen.

Achten Sie darauf, dass Microsoft Office keine Makros ausführt. Benutzen Sie zum Betrachten von PDFs am besten einen PDF-Reader, der keine Skripte ausführt.

Starten Sie keine ausführbaren Dateien, die Ihnen nicht hundertprozentig vertrauenswürdig erscheinen.

Lassen Sie keine Unbekannten "zu Wartungszwecken" aus der Ferne auf Ihren Rechner zugreifen. Microsoft ruft keine Anwender aus heiterem Himmel an, um sie vor einem Malware-Befall zu warnen. (Quelle: heise.de)

 

Für mehr Informationen "WannaCry & Co." hier direkt zum Heise-Artikel.
(15.05.2017 | 18:05 Uhr | Gerald Himmelein)

Zum Thema Erpressungstrojaner WannaCry das Heise Video-Interview mit Hintergrundinformtionen anschauen!

Für weitere Informationen oder Rückfragen nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf!

 

Wie schütze ich meine Daten - Trojaner 

 

 

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